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Internationales Festival für zeitgenössichen Tanz
13. - 17. JUNI 2018 | CHEMNITZ

Compagnie Hervé Koubi

Hervé Koubi promovierte zunächst als Pharmazeut, bevor er an der Fakultät von Aix-Marsailles eine Ausbildung zum Tänzer und Choreografen begann. Weitere Studien führten ihn unter anderem nach Cannes und die Marseiller Oper. 2000 erschien sein erstes eigenes Werk Le Golem. Seitdem arbeitete er mit Guillaume Gabriel an allen weiteren Werken zusammen. 2009 entstand die Compagnie Hervé Koubi, bestehend aus zwölf Tänzern aus Algerien und Burkina Faso, mit denen auch sein neuestes Werk Die Schuld des Tages an die Nacht entstand. Zusätzlich zu seinen Arbeiten nimmt er immer wieder Lehrtätigkeiten an nationalen und internationalen Tanzschulen wahr.

Den Hip-Hop-Workshop am 14.06.2018, 17.00 Uhr gestaltet Houssni Mijem. Der Tänzer und Choreograf erlernte schon in jungen Jahren die verschiedensten Tanzstile wie B-Boying, House, Popping, Hip-Hop und Martial Art. Im Anschluss an eine Kooperation mit der Gruppe Salam und der Compagnie Anne-Marie Porras begann er seinen eigenen choreografischen Stil zu entwickeln, indem er verschiedene Elemente neu zusammenführte. Der Focus in seinem Unterricht liegt auf dem Untersuchen der Unterschiede und Ähnlichkeiten von zeitgenössischem Tanz und Breakdance und deren Kombination. Houssni Mijem ist seit 2016 Mitglied der Compagnie Hervé Koubi.

Panama Pictures

Pia Meuthen wurde 1972 in Deutschland geboren. Seit 1998 arbeitete sie als freischaffende Choreografin, bis sie 2002 die künstlerische Leitung von Panama Pictures übernahm, einem Kollektiv, das die Grenze von Tanz und Zirkus auslotet und die Disziplinen schließlich nahtlos zusammenführt. 2013 wurde Panama Pictures die hauseigene Tanzgruppe der Verkadefabriek in ´s-Hertogenbosch. Des Weiteren ist sie Gastdozentin an der Fontys Dance Academy in Tilburg in den Niederlanden. Vom renommierten Magazin Tanz wurde Pia Meuthen mit dem Titel „Hoffnungsträger 2014” ausgezeichnet.

Company Chameleon

Kevin Edward Turner erhielt seine Ausbildung an der Northern School of Contemporary Dance. Er arbeitete unter anderem mit der Rambert Dance Company, dem Scottish Dance Theatre, dem Phoenix Dance Theatre, CassaniDance, RUBBERBANDance Group, der  Henri Oguike Dance Company, der Company Decalage, dem Mad Dogs Dance Theatre und Roda. 2007 gründete er gemeinsam mit Anthony Missen die Company Chameleon. Darüber hinaus ist er als Dozent tätig und war an Tanzschulen in Großbritannien, Kanada, den USA, Spanien, Ungarn und in der Karibik aktiv.

Anthony Missen ist künstlerischer Direktor und Mitbegründer der Company Chameleon aus der Chemnitzer Partnerstadt Manchester. Er war Mitglied mehrerer Tanzkompanien und arbeitete in vielen Ländern, darunter Südafrika, Trinidad, Marokko, Schweden, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich. Gemeinsam mit seiner Company wird er von der internationalen Organisation British Council gefördert. Anthony Missens Choreografien zeichnet ein ganz eigener, kraftvoller und ausdrucksstarker Bewegungsstil aus, mit dem er Archetypen, Geschichte und Geschichten lebendig werden lässt. Bereits 2016 war er mit seiner Choreografie Beauty Of The Beast beim Internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz zu Gast und beeindruckte die Zuschauer zutiefst.

Cooperativa Maura Morales

Maura Morales, geboren in Kuba, absolvierte ihre Ausbildung in klassischem Ballett, Modern Dance, Choreografie, Schauspiel und Folklore an der Staatlichen Kunsthochschule Camaguey in Kuba. Zurzeit arbeitet sie als freischaffende Tänzerin, Choreografin, Schauspielerin und Gasttrainerin für zeitgenössischen Tanz. Zusammen mit dem Gitarristen und Komponisten Michio Woirgardt bildet sie die COOPERATIVA MAURA MORALES, die für dieses Stück um die Tänzer Yotam Peled und Chang Ik Oh erweitert wurde.

Compagnie Chatha

Nach ihrer Aufnahme in das Tuniser Konservatorium für Musik und Tanz, lernte Aïcha M’Barek Hafiz Dhaou im Sybel Ballet Théâtre kennen. 2005 gründeten sie die Compagnie Chatha im französischen Lyon. Sensibel für die Umwälzungen sowohl der europäischen als auch der tunesischen Gesellschaft hielten sie es als aufmerksame Beobachter für wichtig, das Wort zu ergreifen und diese Veränderungen künstlerisch und tänzerisch aufzuarbeiten.

Henrique Furtado & Aloun Marchal

Aloun Marchal ist ein französisch-schwedischer Tänzer und Choreograf. 2013 gewann er den 1. Preis für das beste Stück des Stuttgarter Tanz- und Theaterfestivals. Aufsehen erregte er vor allem als Tänzer in der Choregrafie More Than Naked, die er größtenteils nackt bestritt.
Henrique Furtado hat französisch-portugiesische Wurzeln. Nach seiner Ausbildung zum Energie- und Umweltingenieur begann er seine Karriere als Tänzer und Choreograf.
Unter anderem arbeitete er mit Bluène Madeleine, Éric Languet, Aurélien Richard, Céline Cartillier und Tino Sehgal. Bibi Ha Bibi ist seine erste Zusammenarbeit mit Aloun Marchal.

Sharon Eyal

Sharon Eyal wurde in Jerusalem geboren und tanzte von 1990 bis 2008 mit der Batsheva Dance Company. Von 2005 bis 2012 war sie Hauschoreografin der Gruppe und begann auch eigene Werke zu erschaffen. Gemeinsam mit Gai Behar, der zuvor als Rave-Veranstalter und Kurator tätig war, choreografierte sie für viele namhafte Companies weltweit, unter anderem Carte Blanche und Hubbard Street Dance Chicago. Process Day ist ihre erste Zusammenarbeit mit dem schottischen Nationaltheater für zeitgenössischen Tanz, dem renommierten Scottish Dance Theatre.

 

 

Ballett Chemnitz

In den zwanziger und dreißiger Jahren machten diverse Tanzkünstler durch wichtige Erstaufführungen überregional von sich Reden. Gastspiele von Mary Wigman und Gret Palucca zogen ebenfalls die Aufmerksamkeit der Szene nach Chemnitz. Nachdem das Ensemble im Zweiten Weltkrieg in die Rüstungsproduktion abgezogen worden war, bauten die Wigman-Schülerin Thea Maaß und Jean Weidt das Ballett Chemnitz anschließend wieder auf und führten es zu überregionalem Ansehen. Das internationale Ballettensemble der Theater Chemnitz widmet sich unter der Leitung der Ballettdirektorin Sabrina Sadowska einem breiten künstlerischen Spektrum vom klassischen Handlungsballett bis zu zeitgenössisch experimentellem Tanz und internationalen Kooperationen.

Den Workshop "Zeitgenössischer Tanz & Capoeira" am 13. Jun 2018, 17.00 Uhr gestaltet Leonardo Fonseca. Er besuchte zunächst eine Zirkusschule und begann anschließend seine Ballettausbildung in Rio de Janeiro. Ab 2003 war er an verschiedenen Bühnen Brasiliens, vorwiegend in Rio de Janeiro, engagiert, bevor er 2007 als Solist an das Ballett Hagen unter Ricardo Fernando wechselte. Ab 2010 gehörte er dem Theater Kiel an und arbeitete mit Choreografen wie Lars Scheibner und Preslav Mantchev. 2011 kam er nach Chemnitz und tanzte in Choreografien von Lode Devos, Jochen Ulrich, Catherine Habasque, Natalia Horecna und Reiner Feistel, so u. a. den König in Dornröschen – Ein Traumtanz und Merlin sowie Artus in König Artus. Der dreimalige brasilianische Meister im Kung Fu widmet sich auch eigenen choreografischen Arbeiten.